Nach fünf wundervollen Tagen bei meinen Eltern ging es dann Sonntag Nachmittag zurück nach Deutschland. Dieses Mal mit Autobahn, jedoch ohne Maut- und Stellplatz-Gebühren.

 

Unser erste Übernachtung haben wir an einer kleinen Bucht verbracht in der Nähe von l’Hospitalet de l’Infant. Die Aussicht war wunderschön, doch der Strand an sich hat mir nicht so gut gefallen, da es ein reiner Stein-Strand war mit vielen Felsen, auch im Wasser.

Wie Du Dir denken kannst, ging es diesmal – mit Autobahn – schneller voran und somit konnten wir unseren Mittag-Stop schon in Frankreich einlegen. Irgendwo auf einem kleinen Picknick-/Rast-Platz entlang der A75.

 

Es ging mal hoch auf 600m, dann auch bis zu 1100m, dann wieder runter auf 800m und wieder hoch. Ein ewiges Auf und Ab zwischen den Bergen – einfach nur gigantisch.

Eine wunderschöne Übernachtungsmöglichkeit haben wir dann in Le Terran – Loubaresse auf einem Grillplatz gefunden, nachdem uns unsere erste Anlaufstelle – ein verlassener Fußballplatz mit vielen, vielen fliegenden Ameisen – nicht gefallen hat. Hier hätte ich mir auch einen längeren Aufenthalt vorstellen können! Sogar ein Plumpsklo war vorhanden.

 

Mein Lieblingsmensch war so mutig und ist komplett in das kühle Nass gegangen, sowie Hannah auch – ich Weichei nur mit den Füßen… ***lach***

 

Und unseren in Spanien neu erworbenen Lotus-Grill haben wir auch gleich getestet. Wir konnten es kaum glauben, dass wir auf das Ausstellungsstück 50% Nachlass bekommen haben – da mussten wir einfach zugreifen.

Den letzten Stop in Frankreich zum Mittagessen haben wir nicht mehr fotografiert, sondern uns schon auf die letzte Übernachtung in Freiburg gefreut.

 

Wir haben dort mitten in einem Wohngebiet neben anderen „Übernachtungsgästen“ – insgesamt waren es 12 Wohnmobile und mit uns 3 Wohnanhänger – gestanden und sind erstmal gemütlich ins Martin’s Bräu Essen gegangen. Martin’s Bräu ist für uns „Pflichtprogramm“, wenn wir in Freiburg sind. ***lach*** Das lassen wir uns nicht nehmen!! Das hellere Getränk ist übrigens „Sprite mit Krone“ bzw. ein gaaanz dünnes Radler für mich! Denn normalerweise trinke ich kein Bier...

 

Am Mittwoch waren wie dann am frühen Mittag zu Hause und abends kamen unsere Kids um uns zu begrüßen, zu drücken und ihre Ausbeute mitzunehmen. Es soll sich ja auch für die Kids lohnen, wenn Mama und Papa bei den Großeltern waren, nicht wahr?! Melone, Brandy, Salami und Melonen-Kaugummis in vierfacher Ausführung.

Das war also unsere erste Tour mit Wohnwagen. Die tollen Übernachtungsmöglichkeiten haben wir übrigens mit Hilfe der App „park4night“ gefunden. Diese App ist mehr auf Wohnmobile ausgerichtet als auf Wohnanhänger, doch mit ein bisschen Geduld haben wir ganz gute Plätze gefunden.

 

Insgesamt haben wir festgestellt, dass ein Wohnwagen zum autarken Stehen, so wie wie es gerne machen möchten, nicht ganz so gut geeignet ist. Auch nicht um in kleineren und größeren Städten herum zu fahren. Dabei muss ich gerade an Barcelona denken, mit 6 Spuren in die eine Richtung und 6 Spuren in die andere Richtung und wir mittendrin. Oh je, hat da mein Lieblingsmensch geflucht. Wir hatten auch noch den Feierabendverkehr erwischt und haben für ca. 10km über eine Stunde gebraucht und noch dazu wollte das Navi nicht so wie wir wollten. Mein armer Lieblingsmensch, was ich ihm alles zumute.

 

Auf dem Campingplatz war es wiederum super mit Wohnwagen, da wir ihn für kurze Strecken und Ausflüge nicht mitnehmen mussten, sondern dort stehen lassen konnten. Es hat nunmal alles seine Pro- und Kontra-Seiten. Das Zusammenleben auf engstem Raum haben wir auf jeden Fall genossen!!

 

Unser neues "Altes Mädchen" hat auch alles prima mitgemacht und gut überstanden! ***freu*** Und die nächste Tour ist bestimmt schon bald wieder in Planung.

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