Mittwoch, 10. Dezember 2025
12598 Peñíscola - 46400 Cullera
Heute Morgen werden wir von Wellenrauschen und einem wunderschönen Sonnenaufgang geweckt. Für mich perfekt - für meinen Lieblingsmensch waren die Wellen zu laut...
Wir sagen unserem Lieblingsplatz "hasta pronto" und fahren über die Autobahn weiter bis nach Cullera. Hier, an den Zwillingstürmen, so, wir hier liebevoll die zwei gleich aussehenden Touri-Hochhäuser genannt werden, gibt es einen Parkplatz auf dem schon jede Menge WoMo's stehen. Und wir gesellen uns dazu. In der "deutschen" Reihe ist noch ein Plätzchen für uns frei. Unser linker Nachbar kommt aus Köln und entpuppt sich als sehr netter Gesprächspartner.
Kaum angekommen, laufe ich gleich zu meiner Mama, denn ich muss unbedingt duschen und vor allem Haare waschen. Direkt neben dem kleinen "Wasserpark" wird gerade Baumpflege betrieben und die Bäume werden quadratisch geschnitten. Sieht cool aus und ist so üblich hier in Spanien...
Danach noch schnell ein Baguette fürs Frühstück holen und ab an die Trude. Mama kommt auch gleich mit um meinen Lieblingsmenschen und Iliana zu begrüßen. Danach muss sie leider in die nächst größere Stadt Alzira um ihren Personalausweis zu erneuern. Und da die Busverbindungen sooo doof sind, muss sie schon um 14.45Uhr los, obwohl sie den Termin erst um 17.15Uhr hat. Doch zurück ist es noch schlimmer, denn der Termin dauert keine Viertelstunde und sie muss bis 19.00Uhr warten, bis der Bus endlich kommt. Um 20.45Uhr ist sie dann endlich wieder zu Hause. Ein richtiger Tagesausflug und das, obwohl Alzira nur ein Katzensprung entfernt ist. Im Winter ist es besonders ärgerlich, da hier kaum Busse fahren.
In der Zwischenzeit mache ich mich auf den Weg an den Strand und komme erst mal nicht weit, denn ich "verquatsche" mich, mit der ersten WoMo-Nachbarin in der Reihe und werde sogleich mit super schönen Glücksbringern beschenkt. So eine schöne Geste. *freu* Nach einem Schwätzchen laufe ich am Strand entlang bis an den Fluss und entdecke wieder den einen oder anderen Schatz für mich. In Richtung Leuchtturm kann man zur Zeit nicht laufen, da hier eine Großbaustelle ist... Was genau gemacht wird, weiß ich allerdings nicht. Mein Lieblingsmensch vermutet, dass das Flussbett evtl. vergrößert wird, da riesige Felsbrocken nach oben gebracht werden.
Danach hole ich meinen Papa im Altersheim ab, um mit ihm Kaffee trinken zu gehen. Mein Lieblingsmensch und Iliana erwarten uns schon an der Strandpromenade und gemeinsam suchen wir eins der wenigen Cafés auf, die jetzt im Winter und unter der Woche geöffnet haben. Selbstverständlich gönnen wir uns alle drei einen Carajillo - also Espresso mit Schuss - man gönnt sich ja sonst nichts... Wie immer super lecker, wobei mir die "angezündete" Version - hier CREMAET genannt - noch besser schmeckt. Den gibt's nur leider in diesem Café nicht. Schade. Da es um 17.30Uhr doch recht frisch ist, bringen wir kurze Zeit später meinen Papa wieder zurück und kuscheln uns in der Trude ein.
Zum Abendessen gibt's heute Rinder-Minuten-Steaks und "pimientos del padrón" - also diese kleinen ausgebackenen Mini-Paprikas. Leider ist unsere große Pfanne nicht die Beste und so werden die Paprikas nicht ganz so gut. Auch beim Fleisch ärgert sich mein Lieblingsmensch ein wenig, da die Pfanne nicht richtig heiß wird. Es läuft alles so chaotisch ab, dass eins von den sieben kleinen Steaks sogar auf dem Boden landet. Für uns ärgerlich, doch Iliana freut's... *zwinker* Wir müssen uns unbedingt eine neue Pfanne besorgen. Einen Salat gibt's natürlich auch wieder dazu, nur habe ich ganz vergessen ein Foto von dem Abendessen zu machen.
Im Anschluss zocke ich noch ein wenig an meinem Handy und mein Lieblingsmensch schaut eine Sendung auf seinem Handy. Danach geht's ab in die Falle.
Donnerstag, 11. Dezember 2025
46400 Cullera - vor Ort
Heute Morgen stehen wir wieder recht früh auf, denn Iliana hat schon zwei Mal erbrochen. Puhh! Armes Mädchen. Doch insgesamt scheint sie okay zu sein. Leider haben wir es noch nicht so gut im Griff, damit sie nicht jeden "Scheiß" den sie auf dem Boden findet frisst... *seufz*
Um kurz nach 8.00Uhr bin ich schon auf dem Weg zu meiner Mama um gemeinsam einen Kaffee zu trinken und im Anschluss meinen Papa abzuholen. Doch vorher helfe ich ihr bei ein paar "Hausarbeiten", die sie alleine einfach nicht mehr bewerkstelligen kann. Gegen 09.30Uhr sind wir dann bei meinem Papa im Altersheim. Heute darf er den ganzen Tag mit uns verbringen und somit fangen wir mit einem Marktbesuch und den schon fast obligatorischen "churros con chocolate" an. Insgesamt hole ich ein Dutzend und so schnell können wir gar nicht schauen, da hat Papa schon die Hälfte gegessen. Er scheint Hunger - oder einfach nur riesiges Verlagen darauf - zu haben. *lach* Und dabei dachte ich dass mindestens die Hälfte übrig bleibt...
Danach laufen wir noch eine große Runde spazieren, sehen uns die eine oder andere Weihnachtsdekoration an und kaufen zwei Bananen für 0,34€ ein. Und die Zitronen gibt's aktuell auch für 2,00€ das Kilo - doch die sind im Vergleich zu den Zitronen in Deutschland riesig - genauso wie die Mangos, etc...
Im Anschluss treffen wir uns dann mit meinem Lieblingsmensch und Iliana an der Trude um gemeinsam Essen zu gehen. Wir kehren im "Desi" ein, den es schon seit 1977 gibt und genießen das Essen. Mein Lieblingsmensch und ich entscheiden uns für das Tages-Menu, Mama und Papa essen à la carte... Essen dürfen wir allerdings nur unter dem Pavillon, denn im Inneren sind Hunde nicht erlaubt - wie überall in Spanien.
Zu guter Letzt laufen wir noch eine Runde gemeinsam spazieren und werden von meinen Eltern an die Trude gebracht. Hier verabschieden wir uns. Meine Eltern laufen weiter und wir halten mit den neuen Nachbarn auf der rechten Seite ein Schwätzchen. Sie kommen aus Ludwigshafen und haben nicht nur ihr Wohnmobil dabei, sondern auch ein Auto. Kann ich mir jetzt so für uns nicht vorstellen. Denn er fährt das WoMo und sie das Auto - also zeitlgleich, nicht auf einem Anhänger oder so... Doch okay, jeder wie er möchte und kann.
Bevor die Sonne ganz verschwindet laufen wir noch eine Runde am Strand spazieren und dieses Mal in der Tat im Sand entlang. Iliana scheint bis jetzt noch keine Wasserratte zu sein, denn sie meidet sowohl das Meer als auch jede Pfütze die sich gebildet hat. Selbst als ich die eine oder andere Pfütze überspringe, rennt sie lieber einmal um die Pfützen herum, anstatt mir zu folgen. Doch wer weiß, vielleicht kommt es ja noch.
Nach einer Weile sind wir alle so kaputt, dass wir jetzt endgültig an die Trude laufen. Die Sonne ist heute kaum draußen gewesen und ich friere. Jetzt gibt's eine heiße Schokolade, die schmeckt und wärmt von Innen. Mein Lieblingsmensch schaut wieder eine Sendung auf dem Handy und ich schreibe jetzt schon seit geschlagenen vier Stunden an den Reiseberichten, da die Internetverbindung nicht wirklich prickelnd ist und es eine Ewigkeit dauert bis die Texte und Bilder hochgeladen werden. Hoffe, wir stehen bald irgendwo, wo ich besseren Empfang habe, damit ich regelmäßiger berichten kann. Mir wurde schon nahegelegt, dass mein Reisebericht vermisst wird... *lach*
Das Abendessen haben wir uns heute im übrigen gespart. Wir sind noch vom Mittagessen bedient. Der viele Knoblauch "schwätzt" ein wenig mit uns. Lieblingsmensch liegt schon seit einer Stunde im Bett und ich werde ihm jetzt auch gleich folgen, denn mittlerweile ist es schon 23.00Uhr und Iliana weckt uns bestimmt wieder überpünktlich! Gutes Nächtle!
Freitag, 12. Dezember 2025
46400 Cullera - 03778 Berniabeig - 46400 Cullera
Auch heute startet der Tag recht früh, denn um 15.00Uhr haben wir mit Wolfgang, dem Hunde-Coach in Denia und Umgebung, einen Termin in Berniabeig und vorher wollen wir noch sooo viel erledigen.
Als allererstes wird natürlich die Trude startklar gemacht und wir fahren an die Repsol-Tankstelle an der großen Brücke "Puente de la Vega". Leider können sie uns hier weder mit Propan-Gas noch mit Wasser aushelfen und das Benzin ist hier auch mega-teuer. Also fahren wir knappe 10m weiter um uns in dem Waschsalon um unsere Wäsche zu kümmern. Der Waschgang in der großen Waschmaschine kostet 6,00€ und es passt alles auf einmal rein. Prima! Nach nur 30 Minuten ist schon alles fertig. Und Waschmittel gibt es gratis dazu. Der Trockner lässt sich allerdings Zeit. Ganze 4x muss ich ihn anstellen für je 15 Min. à 2,00€. Allerdings trockne ich dieses Mal auch alles "nur" bei 60°C und nicht wie beim letzten Mal bei 80°C - und dann ist alles wieder zwei Nummern kleiner... Nein, nein, dieses Mal passiert mir das nicht. *lach*
Während also Waschmaschine und Trockner laufen, gehe ich noch ein paar Kleinigkeiten im Mercadona neben dran einkaufen und Lieblingsmensch fegt schon mal die Trude aus. Wie Du siehst ist heute volles Programm... Danach werden die zwei Säcke voll Wäsche noch zusammengelegt und weggeräumt, bevor alles verkrumpelt.
Im Anschluss fahren wir weiter bis nach Gandía und bekommen hier - an der ersten Tankstelle - zumindest schon mal unsere Gasflasche getauscht für 17,05€. Doch das Benzin ist immer noch viel zu teuer und auch das Wasser soll 1,00€ pro 5 Minuten kosten, allerdings läuft es nur tröpfchenweise raus. Ach, da schauen wir lieber weiter...
Am anderen Ende von Gandía entdecken wir dann endlich eine weitere Tankstelle, die 0,25€ pro Liter günstiger ist als die Erste und werden vollgetankt. Ein junger Mann übernimmt das nämlich für uns. Wasser gibt's auch - zwar ebenfalls tröpfchenweise, doch dieses Mal für umme. Allerdings haben wir nach nur einem 1/4-Tank nachfüllen die Schnauze voll. *lach* Den Reifendruck können auch kostenlos prüfen. An den anderen Tankstellen hätte das auch wieder 1,00€ gekostet. Wir sind so begeistert von seinem Service, dass er selbstverständlich ein Trinkgeld bekommt und sehr erstaunt schaut. Anscheinend ist das nicht so üblich...
Jetzt geht's weiter in Richtung Berniabeig und unser Navi hat nichts besseres vor, als für uns wieder die engsten und kurvenreichsten Straßen zu finden. Ahhh!! Ich könnt schon wieder aus der Haut fahren. Ich bin mir zu 1000% sicher, dass es eine viel bessere Straße gibt, die evtl. 1-2 Minuten längere Fahrtzeit mit sich bringt.
Um 13.00Uhr kommen wir endlich an und haben uns ein Frühstück aber so was von verdient! *yummi*
Keine zwei Stunden später ist Wolfgang auch schon da und wir bekommen in kürzester Zeit sehr wertvolle Erkenntnisse. Mit diesen Erkenntnissen haben wir allerdings nach so kurzer Zeit absolut nicht gerechnet. Doch Wolfgang kann nicht nur den Hund bestens "lesen", sondern vor allem mich. Es wird sehr emotional und kurze Zeit später fassen wir die Entscheidung unsere Zelte in Spanien erst einmal abzubrechen und spätestens Morgen wieder den Weg nach Deutschland einzuschlagen.
***Lieber Wolfgang, nochmals herzlichen Dank für Deine Ehrlichkeit und nüchterne Betrachtung der Dinge!***
Gegen Abend kommen wir wieder in Cullera an und stellen uns ziemlich genau an den gleichen Platz, an dem wir vorher gestanden haben. Es ist mittlerweile allerdings recht leer hier auf dem Platz geworden... Kein Wunder, für die nächsten Tage ist schlechtes Wetter gemeldet. Auch uns lockt das Wetter nicht mehr raus. Im Gegenteil, wir verkriechen uns in der Trude und ich bereite unser Abendessen vor. Es gibt dicke Bohnen mit Zwiebeln, einen gemischten Salat und Hähnchen dazu. Viel passiert heute nicht mehr...
Samstag, 13. Dezember 2025
46400 Cullera - 25440 Vinaixa - 25480 Tarrés
Heute Nacht musste unser Baby alles so gut einhalten, wie nur möglich, denn zum einen hat es ganz schön heftig geregnet und noch dazu ist draußen ein großer schwarzer Hund rumgelaufen und kam immer gleich angerannt, sobald Iliana mal raus musste. Sie musste sich echt beeilen um sich zu erleichtern... Armes Mädchen, doch gegen so einen großen Hund, hat sie vermutlich noch keine Chance. Und mein Lieblingsmensch muss sich ja auch nicht beißen lassen. Erst als es richtig hell geworden ist, hat es sowohl aufgehört zu regnen und ist auch der Hund verschwunden.
Mit meinen Eltern haben wir uns nochmal zum Frühstück verabredet. Nach einem kleinen Morgenspaziergang landen wir an einem Straßen-Café mit "churros con chocolate". Leider ist es heute sehr kalt und somit ist es doch recht ungemütlich, da man mit Hund nicht in die Lokale rein darf. Es schmeckt anders als sonst - ist ja auch ein anderes Lokal... - und die Stimmung ist genau so trüb wie das Wetter auch. Wie immer, wenn es heißt Abschied nehmen...
Nach dem Frühstück läuft mein Liebliengsmensch mit Iliana schon mal zur trude und ich laufe mit meinen Eltern noch eine kleine Runde spazieren. Es ist tatsächlich nur eine kleine Runde, denn es fängt schon wieder an zu regnen und wir kommen nicht weit. Papa bringen wir wieder ins Altersheim und Mama und ich trinken bei ihr noch einen letzten gemeinsamen Kaffee für dieses Jahr. Danach laufe ich an die Trude und kurze Zeit später sind wir schon auf der Autobahn.
Wir fahren bis nach Vinaixa, da es hier einen kostenlosen Stellplatz inkl. Strom gibt. Der Platz ist jedoch sehr voll und wirkt nicht wirklich einladend, also fahren wir weiter bis nach Tarrés. Hier sieht es schon besser aus, obwohl hier auch Kuschel-Camping angesagt ist und wir den letzten Platz ergattern. Strom gibt's hier auch, allerdings für 6,00€ für 24 Stunden. Einfach nur die Karte dran halten und schon ist alles freigeschaltet.
Übrigens haben wir auf einer unserer Pipi-Pausen in Cabanes, zur großen Freude meines Lieblingsmenschen, tatsächlich noch Orangen und Mandarinen an der Tankstelle bekommen. Pro Netz möchte der gute Herr 5,00€ - somit bin ich gleich mal 20,00€ ärmer und je 2 Netze Mandarinen und Orangen reicher.
In Tarrés selbst macht das Spazierengehen auch nicht wirklich Spaß. Zum einen ist es schon spät, zum anderen schon fast dunkel und vor allem kalt. Doch es gibt auch noch viele abgemagerte Streuner die hier herumlaufen und es mit Iliana auch nicht einfacher machen.
Zum Abendessen gibt's heute einen Reiseintopf mit Artischocken und Garnelen. Wärmt so schön von Innen... Wie immer gibt's einen gemischten Salat dazu und heute zum Nachtisch Mandarinen...
Jetzt noch Reisebericht schreiben und dann geht's auch schon wieder in die Heia und Morgen werden wir dann auch schon wieder in Frankreich sein... So schnell kann's gehen! Gute Nacht!
Sonntag, 14. Dezember 2025
25480 Tarrés - 79395 Neuenburg am Rhein
Jetzt geht es doch schneller als gedacht...
Heute Morgen starten wir pünktlich um 08.00Uhr - es ist noch gar nicht richtig hell. Da wir gestern unbedingt einen Platz mit Strom haben wollten, - warum erfährst Du nachher weiter unten - mussten wir ein wenig ins Inland fahren und somit müssen wir jetzt erst einmal einen Teil der Strecke wieder zurückfahren.
Ursprünglich wollen wir kurz vor der Grenze nochmal tanken, doch Trude sagt da etwas anderes an. Mein Lieblingsmensch reizt es "mal wieder" komplett aus, dass Lämpchen blinkt schon rot!! Das Problem dabei ist, dass wir nicht so schnell eine geignete Tankstelle finden. Bei der ersten kann man zwar alles auf Deutsch eingeben, doch hier benötigt man eine spezielle Karte zum Tanken, was wir vorher auf der App nicht gelesen haben... Und die zweite Tankstelle hat sonntags geschlossen. So müssen wir wieder zurück auf die Autobahn und weitere 20km fahren, bis wir endlich eine Tankstelle finden die geöffnet hat. Ist zwar nicht ganz so günstig wie die andere, dafür bekommen wir hier Diesel. Also einmal volltanken, bitte - ganz egal zu welchem Preis. Meine Nerven!! Danach geht die Fahrt ereignislos weiter.
Nun ja, nicht ganz, denn mein Lieblingsmensch möchte jetzt gerne so schnell wie möglich Heim, d.h., wir werden die Autobahn mit Maut nehmen um schneller Heim zu kommen. Dafür haben wir uns vor einigen Jahren schon bei bip&go registriert und haben jetzt das kleine Gerät an der Windschutzscheibe platziert. So können wir an den Mautstellen einfach rein- und wieder rausfahren ohne groß zu halten und ohne Kleingeld oder Karten suchen zu müssen. Die Schranke geht von alleine ganz automatisch auf, sobald es im Auto piept und es uns erfasst. Echt praktisch und gar nicht mal so teuer.
Um 11.30Uhr passieren wir also die Grenze zu Frankreich und fahren weiter über die Autobahn...
Ungefähr auf Höhe von Fitou legen wir eine kleine Essenspause ein, denn der Magen knurrt - vor allem der von Iliana. Während ich unser Frühstück vorbereite, laufen Lieblingsmensch und Iliana eine kleine Runde spazieren und nachdem alles verputzt ist, geht die Fahrt auch schon weiter.
Ein weiteres Mal müssen wir in Frankreich rund um Lyon tanken. Lieblingsmensch fährt einfach von der Autobahn runter und möchte an der Zapfsäule von einem Carrefour tanken. An sich ja keine schlechte Idee und theoretisch reicht es auch von der Höhenbegrenzug mit 2,90m. Wir haben 2,85m. Als wir allerdings die Einbahnstraße reinfahren zeigt das Schild nur noch 2,10m an. Ahhh!! Gott sei Dank ist es eine Art Kreisel und wir können wieder rausfahren, bevor wir aus unserer Trude ein Cabrio gemacht haben. Ein paar Kilometer weiter findet er dann eine geeignete Tankstelle ohne Höhenbegrenzung und tankt wieder voll. Für mich ist eine so lange Fahrt am Stück eine Qual, doch was nimmt man nicht alles auf sich, damit es dem Lieblingsmensch gut geht.
Zwischendurch gibt's immer mal wieder kurze Pipi-Pausen für Iliana und für mich, bevor wir dann um 21.15Uhr die Grenze zu Deutschland passieren und ganze 15 Minuten später dann auch zu Hause sind. Ich bin von der Fahrt so fix und foxi, dass ich es nicht einmal nach Hause schaffe und einfach in der Trude schlafe. Lieblingsmensch und Iliana laufen nach Hause und somit hat heute Nacht jeder von uns ein ganzes Bett für sich alleine... *lach* Auch mal nicht schlecht...
Und so schnell ist unsere Reise dann doch schon ganz ungeplant vorbei. Es stehen nämlich ein paar dringende Reparaturarbeiten an der Trude an. Wir haben nämlich festgestellt, dass von der Heizung aus an die Batterie neue Kabel verlegt werden müssen, da irgendetwas mit der Spannung nicht stimmt und dadurch die Heizung nicht richtig funktioniert. Auch an der Batterie selbst muss etwas verändert werden, da sie sich während der Fahrt nicht auflädt - und das ist ganz doof, wenn man wie wir gerne autark steht. Jetzt wird also erst einmal alles behoben und dann schauen wir weiter...
Wie heißt es so schön: Nach der Reise ist vor der Reise und somit laufen schon die Planungen und die Vorfreude... *freu*
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