Freitag, 27. März 2026
79395 Steinenstadt - 78120 Furtwangen - 78147 Vöhrenbach
Die Reise startet dieses Mal ein wenig holprig... Theoretisch wollte mein Lieblingsmensch gestern schon zu mir kommen, so dass wir heute Morgen pünktlich starten. Doch erfreulicherweise hat er kurzfristig noch einen Termin in der Sportopaedie bekommen, was natürlich vorgeht. Auch die lange Zugfahrt müssen wir berücksichtigen und somit kommen wir statt morgens um 09.00Uhr erst gegen 16.00Uhr los.
Die Zeit habe ich genutzt um Wäsche zu waschen, aufzuräumen und das Abendessen schon mal vorzubereiten. Da ich noch auf die letzte Waschmaschine warten muss, komme ich fast zu spät um meinen Lieblingsmensch vom Bahnhof abzuholen. Gott sei Dank hat die Bahn genau die sieben Minuten Verspätung, die ich länger auf die Waschmaschine warte... *lach* So bin ich dann doch wieder mehr oder weniger pünktlich.
Danach geht's gleich zur Trude, die Taschen werden verräumt und dann geht's auch schon wieder zurück an den Campingplatz. Nein, nein, wir bleiben hier nicht stehen, hier leben wir ja schon... Doch die Fahrräder müssen noch aufgeladen werden.
Und jetzt, endlich, endlich, endlich, geht die Fahrt los. Wir entscheiden uns für die Tour ohne Autobahn, doch schon nach kurzer Zeit müssen wir uns umentscheiden. Bei Münstertal kommt uns immer mehr Schnee entgegen bis wir letztendlich 20cm Schnee ums uns herum haben. Die Strecke in Richtung "Schau ins Land" - nur für Autos bis zu 7,5t zugelassen - führt uns durch die Berge mit jeder Menge Schnee und die Straßen werden immer enger und steiler. Irgendwann fängt Trude an zu stinken und die Bremsen streiken auch, bevor wir uns doch noch in Gefahr bringen, entscheiden wir uns umzudrehen und fahren die ca. 20km weite Strecke wieder zurück, bis wir dann letztendlich in Bad Krozingen doch auf die Autobahn fahren. Eine gute halbe Stunde hätten wir uns sparen können... *seufz* Hätte ich doch nur auf mein Bauchgefühl gehört... Tja, so ist das halt.
Der Weg führt uns heute nach Furtwangen. Hier kaufen wir noch eine Kleinigkeit ein, bevor wir auf den Stellplatz fahren. Der Stellplatz ist mitten in der City und nicht wirklich schön. Wir stehen hier komplett auf dem Präsentierteller. Wirklich nicht schön und überall Häuser drum rum - nicht einmal ein kleiner Grünstreifen. Nein, hier gefällt es uns nicht und wir fahren weiter bis nach Vöhrenbach. Jetzt stehen wir an einem kleinen See direkt neben dem Freibad. Es ist schön und ruhig. Ja, hier bleiben wir.
Es ist schon nach 19.00Uhr und große Lust zu kochen habe ich jetzt nicht mehr. Daher bin ich echt froh, dass ich sowohl den Bohnensalat, als auch die Tortilla (Kartoffel-Zwiebel-Omelette) schon zu Hause vorbereitet habe. Mein Lieblingsmensch backt uns noch ein Stück Rinderhüfte aus, die wir eben noch eingekauft haben, und dann kann auch schon zu Abend gegessen werden. Herrlich und sooo lecker! *yummi*
Viel mehr passiert heute nicht. Mein Lieblingsmensch legt sich früh schlafen und ich stricke noch ein wenig. Das nächste Paar Socken will ja fertig werden...
Samstag, 28. März 2026
78147 Vöhrenbach - 75365 Calw - 75365 Hirsau
Heute Morgen ist es ganz schön kalt. Wir haben -5°C. Alles ist gefroren. sowohl die Fahrräder draußen, als auch unsere Scheiben - INNEN!! Ahhh!! So eine Kälte brauche ich wirklich nicht!! Schnell nochmal zwei Minuten raus an die Luft ein paar Fotos machen und dann bloß wieder rein. Es ist wirklich eisig kalt...
Wir frühstücken Joghurt mit Obstsalat und dann geht's auch schon los, wobei Trude heute mehrere Anläufe braucht, bis sie tatsächlich anspringt. Das können wir ihr bei der Kälte aber auch nicht übel nehmen. Kaffee gibt's heute leider keinen, da die Kaffeemaschine einfach nicht ihrer Aufgabe nachgehen will. Sie spuckt keinen Kaffee aus. Sie stinkt nur ganz fürchterlich nach verbrannt, doch Kaffee kommt keiner raus. Mist!! Ohne Kaffee bin ich nicht ganz so leicht zu ertragen... *lach* Wie mein Lieblingsmensch nach sooo vielen Jahren auch schon weiß... *oh je, oh je*
Heute geht's teilweise über die Autobahn - zu groß ist die Angst, dass wir wieder vor einem Schneeberg landen. Das heutige Ziel ist eigentlich Calw - doch auch hier finden wir ein paar Kilometer weiter - in Hirsau einen viel schöneren Platz.
Auf Höhe Marbach sehen wir von Weitem vier große Dreiecke, die sich beim näherkommen als Hochhäuser in Dreiecksform entpuppen. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist das schon... Die sind bestimmt acht Stockwerke hoch und auch nicht wirklich schön anzusehen. Zumindest uns gefallen sie nicht wirklich. Passen so gar nicht in die Landschaft. Ein Foto konnte ich davon allerdings nicht machen. Macht nichts! Nichts verpasst!!
Nachdem wir in Hirsau ankommen, füllen wir endlich unseren Wassertank, denn gestern haben wir einfach keine Möglichkeit dazu gefunden und mussten uns mit 1,5Liter-Flaschen stillem Wasser begnügen.
Und dann geht's auch schon los. Wir wollen uns Calw anschauen. Calw ist zwar nur ein paar Kilometer entfernt, doch es ist sooo kalt, dass wir uns entscheiden mit dem Bus rüber zu fahren, anstatt mit den Rädern. An der dritten Station dürfen wir auch schon aussteigen und ich zahle für die Fahrt 2,80€. Mein Lieblingsmensch hat das Deutschlandticket und braucht sich daher um kein Ticket für sich zu kümmern.
Auf dem Weg zur Bushaltestelle, die nur ein paar Meter von unserem Stellplatz entfernt ist, kommen wir am Kräutergarten der St. Aureliuskirche vorbei. Gott sei Dank fragt mein Lieblingsmensch in dem einen Laden nochmal genau nach, denn wir haben prompt die falsche Bushaltestelle anvisiert... *lach* Jetzt stehen wir richtig und es kann gleich losgehen.
Als allererstes schauen wir uns das "Stellwerk 1" an - das Eisenbahnmuseum. Leider sind alle Mitarbeiter mit dem "Frühjahrsputz" der Stadt beschäftigt und wir dürfen uns zwar alles anschauen, doch eine genaue Info zum Stellwerk bekommen wir nicht. Doch auch so ist es sehr interessant und faszinierend, wie früher alles geschaltete wurde.
Danach geht's vorbei an der gegenüberliegenden Kirche, in der es auch italienischen Gottesdienst gibt, und wieder zurück auf den Marktplatz. Hier ist das Markttreiben im vollen Gange. Nicht nur Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst und Gebäck werden angeboten, sondern auch viele österliche Kleinigkeiten. Eine Kaffeemaschine bzw. einen Espressokocher finden wir hier allerdings nicht. Im Seifenladen bekommen wir die Empfehlung, mal im Teeladen vorbei zu schauen, die hätten nämlich nicht nur Tee. sondern auch Kaffee... Unsere Rettung!!
Im Teeladen werden wir tatsächlich fündig und bekommen einen neuen Espressokocher. Milu heißt unser neues Schätzelein und wir freuen uns sehr sie bei uns willkommen zu heißen - hoffen wir nur, dass sie auch lange Zeit ihre Dienste tut... *lach* Denn günstig sind diese Teilchen ja nicht wirklich.
Da zum einen das Wetter immer schlechter, und zum anderen der Hunger immer größer wird, landen wir letztendlich in der Braumanufaktur Schönbuch. Es ist ganz schön voll, doch glücklicherweise ergattern wir noch ein Plätzchen direkt am Eingang. Für meinen Lieblingsmensch gibt's die Schweinshaxe mit Bratensoße und frischem Bauernbrot - die leider etwas trocken ist, obwohl sie von außen mega aussieht - und für mich eine Falafel-Bowl mit buntem Blattsalat und Rohkostgemüse, Chia-Samen an fruchtigem Mango-Dressing und Joghurt-Minzdip - so was von lecker! Ich bin begeistert!! Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass mir diese Kombination so gut schmeckt. *freu*
Das Wetter wird einfach nicht besser, daher gehen wir nur noch schnell eine Kleinigkeit einkaufen und begeben uns dann wieder in Richtung Bushaltestelle. Da wir eine längere Wartezeit haben und es im Stehen einfach zu kalt ist, laufen wir dem Bus bis zur nächsten Haltestelle entgegen. Weiter können wir allerdings nicht laufen, denn hier ist sozusagen die erst Abfahrtstelle. Der Bus kommt, dreht und fährt wieder zurück... Okay... Dann stehen wir uns eben hier die Füße in den Bauch, doch zumindest sind wir vom dem Regen geschützt. Ist ja schon mal was...
Auf dem Rückweg zur Trude nehmen wir uns noch eine frisch geräucherte Forelle, in einem türkischen Imbiss, zum Abendessen mit. Richtig lecker ist sie und für 10,00€ kann man echt nicht meckern... Ich wäre am liebsten nochmal hingelaufen und hätte noch eine zweite geholt, doch Lieblingsmensch ist dagegen, denn auf der Reise bekommen wir bestimmt noch viel mehr Leckereien zum Genießen. Recht hat er! *lach*
Den Abend verbringen wir auch heute mit TV gucken und stricken...
Sonntag, 29. März 2026
75365 Hirsau - 71638 Ludwigsburg
Heute steht mein Lieblingsmensch mit Kreislaufproblemen und Schwindel auf. *seufz* Kein gutes Zeichen... Wir lassen den Morgen also gaaanz gemütlich anlaufen. Wir frühstücken auch heute Joghurt mit Obstsalat, trinken in aller Ruhe unseren Kaffee - Milu tut ihren Dienst! *lach* - und lassen die quälenden Strapazen der Zeitumstellung über uns ergehen. Mich macht das jedes Mal fertig. Es ist für mich fast wie Jetlag... Ich, bzw. mein Körper, mein System, einfach alles in mir, kommt jedes Mal durcheinander. Durch die ganzen Umstände fahren wir recht spät los und kommen auch erst gegen 12.00Uhr in Ludwigsburg an.
Theoretisch wollen wir uns das Strafvollzugsmuseum anschauen, doch es öffnet erst um 13.00Uhr, daher beschließen wir, uns in der Zwischenzeit das "Blühende Barock" anzuschauen. 14,00€ kostet der Eintritt pro Person und ich bin ein wenig über den Preis geschockt, doch nur, weil ich bis jetzt noch nicht weiß, was sich alles dahinter verbirgt.
Es ist einfach nur WOW!! Wir bekommen nicht nur "echte" Pflanzen zu sehen, sondern auch noch viele andere Kunstwerke, die alle mit Blumen zu tun haben. Sooo wunderschön! Und der Park ist riesig...
Große Lotusblume - Kunstwerk von Benoît Dutherage
Kennst Du die stille Kraft der großen Lotusblüte?
Mitten im Blütenzauber erhebt sich dieses besondere Kunstwerk des Künstlers Benoît Dutherage - ruhig, majestätisch und voller Ausdruck. Ihre Blütenblätter öffnen sich weit wie ein Versprechen an die Natur und an die Fantasie. Die Lotusblume steht im Märchen für Reinheit, Neubeginn und die Schönheit, die aus der Tiefe wächst...
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Organzablumen - Tanz aus Licht und Farbe
Kennst Du die leichten Blüten, die im Wind zu schweben scheinen?
Die Organzablumen verzaubern mit ihrer zarten Art - fast wie ein Hauch von Seide, der durch den Garten tanzt. Ihre feinen Stoffblätter schimmern im Licht und erinnern an fernöstliche Gärten voller Ruhe und Harmonie. Sanfte Farben, weiche Formen und ein Spiel aus Transparenz und Bewegung lassen jede Blüte lebendig wirken. Im Märchen stehen solche Blüten für Anmut, Frieden und die Schönheit des Augenblicks...
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Dornröschen schläft hier 100 Jahre zwischen diesen tollen Blumen-Damen... Ganz sicher!
Auch im Glücksgarten gibt's viel zu entdecken... Wobei uns jedoch das goldene Kleeblatt entgangen ist... Dafür haben wir allerdings unzählige Marienkäfer gesehen...
Glücksgarten - Dein kleines Märchen vom Glück
Kennst Du das versteckte Reich des Glücks?
Tritt ein in den Glücksgarten - hier warten kleine Wunder auf Dich! Zwischen großen grünen Kleeblättern leuchtet ein besonderes vierblättriges Kleeblatt in Gold - ein Symbol für Hoffnung, Freude und das kleine bisschen Magie im Alltag. In Töpfen stehen hohe Holzstäbe, umrankt von Moos, die den garten wie stille Wächter begleiten. Hier im Garten zeigt sich: Glück ist ein Geschenk, das geteilt werden will. Vielleicht entdeckst Du heute ein besonderes Glückszeichen nur für Dich - zwischen Blättern, Marienkäfern und leuchtendem Gold.
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Weiter geht's in Richtung Orangerie...
Und ich Anschluss in die große Voliere und dem Tunnel-Durchgang auf die andere Seite...
Wir laufen weiter: am Gärtnerhäuschen, am Rapunzelturm, an der Murmelbahn, am Einhorn, an der Mondfee, an den Riesen-Eiern und am Drachen vorbei...
Blüten-Einhorn - Magie aus Farben und Blüten
Kennst Du das zauberhafte Einhorn, das zwischen Fantasie und Blumen erwacht?
Unser Blüten-Einhorn ist ein funkelndes Märchenwesen, geformt aus Hunderten zarter Blüten - jede Farbe, jede Knospe ein kleines Stück Magie. Im Märchen stehen die Blumen für Hoffnung, Neubeginn und Schönheit und dieses Einhorn verbindet all das mit der Magie eines Fanatasiewesens.
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Mondfee - Blütenzauber im silbernen Licht
Kennst Du die kleine Fee, die hoch oben im Mond sitzt?
Unsere Mondfee ist vollständig aus Blüten gestaltet - zart, leuchtend und voller Märchenmagie. Im Märchen stehen Blumen für Hoffnung, Reinheit und die Kraft der Träume - und die Mondfee zeigt, dass Magie überall wächst, wenn man nur genau hinschaut.
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Blütendrache - Märchenhafte Pracht aus Blumen
Kennst Du den majestätischen Drachen, der aus Hunderten von Blüten erwacht?
Unser Blütendrache vereint Kraft, Fantasie und die zarte Schönheit der Natur - jede Blüte sorgtfältig gesetzt, jede Farbe ein kleiner Zauber. Im Märchen symbolisieren Blumen die Schönheit, die aus Geduld und Sorgfalt wächst, und unser Drache zeigt: selbst Stärke kann zart und. bunt sein.
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
...bevor wir letztendlich im Märchengarten landen. Hier dürfen wir auch wieder Kinder sein... *freu* Auch Bootchenfahren ist inklusive. *freu* Na, erkennst Du die einzelnen Märchen?? Es waren sooo viele. Ich hab' hier nur einen Teil davon fotografiert.
Bei Däumelinchen hören wir beide gut zu, denn dieses Märchen kennen wir beide noch nicht.
Wir laufen weiter und bekommen einen kleinen Überblick über die Geschichte des Märchengartens, sowie ein besonderes Schaukelhaus und Karussel zu sehen. Ach ja, und den Rapunzelturm nicht zu vergessen... *lach*
Unser weiterer Streckenverlauf führt uns an den Bonsai-Garten.
Danach geht's am Schlüsselsee und an der hohen Schaukel, und weiter an den schönen Vögelchen vorbei - leider hinter Gittern...
Die wunderschönen Sandskulpturen erinnern uns an Spanien am Strand, wo wir das letzte Mal solche Figuren gesehen haben. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir das Schloss Favorite, welches wir heute allerdings nicht besuchen werden.
Die Blumen der Ida - als Sandfigur erhählt
Kennst Du das Märchen von den Blumen der kleinen Ida?
Hier erwacht die zauberhafte Geschichte in einer liebevoll geschnitzten Sandfigur zum Leben - vergänglich, zart und voller Fantasie. Wie im Märchen scheinen die Blumen nicht einfach nur still zu stehen - fast so, als würden sie heimlich tanzen, sobald niemand hinschaut. Feine Formen im Sand erzählen von Leichtigkeit, von Träumen und von der geheimen Welt der Blüten. Im Märchen stehen Idas Blumen für Fantasie, Trost und die Kraft der Vorstellung.
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Bremer Stadtmusikanten - Sandfigur voller Blütenzauber
Kennst Du die vier mutigen Tiere auf ihrem Weg nach Bremen?
Hier erzählen die Bremer Stadtmusikanten ihre Geschichte als kunstvoll gestaltete Sandfigur - stark, vergänglich und voller Märchengeist. Esel, Hund, Katze und Hahn stehen dicht beieinander - bereit für ihr großes Abenteuer und umgeben von der stillen Schönheit der Blumen. Denn auch in ihrem Märchen wachsen am Wegesrand kleine Blüten der Hoffnung, die von Neuanfang und Freunschaft erzählen. Im Märchen stehen Blumen für Zuversicht und Zusammenhalt - so wie die vier Freunde, die gemeinsam stärker sind als allein.
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Rapunzel - Blütenzauber im Turmgarten
Kennst du den hohen Turm und das Mädchen mit dem langen, goldenen Haar?
Im Märchen von Rapunzel wachsen nicht nur Sehnsucht und Mut - auch Blumen spielen eine leise, aber wichtige Rolle in dieser Geschichte voller Hoffnung und Neubeginn. Die Tulpen und Blüten im Turmgarten ranken sich empor, wie Rapunzels Haar, immer dem Licht entgegen, und erinnern daran, dass Geduld und Träume große Wunder entfalten können. Im Märchen symbolisieren die Blumen Hoffnung - leise Begleiter auf Rapunzels Weg hinaus in ein neues Leben.
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Das Märchen der Tulpe - Blütenzauber voller Geschichten
Kennst Du die Geschichte der kleinen Tulpe, die aus der Erde emporwächst, um die Welt mit ihren Farben zu verzaubern?
Im Märchen der Tulpe steht jede Blüte für ein besonderes Gefühl, für Hoffnung, Liebe und die Magie des Neubeginns. Zwischen den Blüten huscht eine kleine Maus - neugierig, flink und als heimlicher Begleiter der Tulpen. Sie erinnert daran, dass selbst die kleinsten Wesen die großen Wunder der Natur entdecken und bewahren können. In diesem Märchen zeigt die Tulpe: Jede Blume entfaltet sich langsam, wächst Stück für Stück und entfaltet ihre volle Schönheit erst, wenn die Zeit reif ist - die kleine Maus huscht zwischen den jungen Stielen hindurch und erinnert daran, dass Geduld und Fürsorge jede Blüte zum Leuchten bringen können...
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Tulpenstrauß - Sandfigur voller Blütenpracht
Kennst Du die Schönheit, die nur einen Moment braucht, um zu verzaubern?
Unser kunstvoll gestalteter Tulpenstrauß aus Sand fängt genau diesen Zauber ein - zart, lebendig und voller Märchenmagie. Jede Tulpe scheint wie im Tanz mit dem Wind, jede feine Linie erzählt von Farben, Freude und der Leichtigkeit der Natur. Ob aufrecht, gekrümmt oder im leichten Schwung - der Strauß wirkt wie ein kleines Blütenfest, das niemals vergeht. Im Märchen und in der Natur stehen Tulpen für Hoffnung, Liebe und Neubeginn - jede Farbe hat ihre eigene Geschichte, jede Blüte ihren besonderen Zauber.
(Quelle: Hinweisschild vor Ort)
Wir drehen eine letzte Runde...
...bevor wir uns in Richtung Stadtmitte begeben um etwas zu Essen. Das Strafvollzugsmuseum sparen wir uns heute, da wir jetzt schon fix und foxi vom vielen Laufen sind. Nach einem kurzen Abstecher auf dem Marktplatz landen wir im Big Bowl Noodle House. Auch hier schmeckt das Essen hervorragend. Wir genießen Tee, Vorspeisen, Mittagessen und sogar einen Nachtisch. Und obwohl es ein Noodle House ist, entscheiden wir uns beide für Reis. *lach* Meine Feinmotorik lässt allmählich zu wünschen übrig, höchst wahrscheinlich, weil ich mich mit dem stundenlangen Spaziergang absolut überfodert habe. Es fällt mir sehr schwer den Tee einzuschenken und ein Teil davon landet auch tatsächlich nebendran... *oh man*
Als Vorspeise haben wir Kimchi - hausgemachten und eingelegten Chinakohl, leicht scharf, den ich schon die ganze Zeit mal probieren möchte - und Japanische Hühnchenspieße - mit Teriyaki-Soße. *yummi* Als Hauptgericht entscheidet sich mein Lieblingsmensch für Beefreis bibimbap - gehacktes Rindfleisch auf Reis mit Gemüse in einem Eisentopf serviert - und ich für den Lachsreis bibimbap - gegrillter Lachs auf Reis mit Gemüse in einem Eisentopf serviert. Zum Nachtisch gönnen wir uns gebackene Banane - ohne alles - und zwei Sesambällchen. Ich liebe Sesambällchen!! Die Banane brauche ich nicht unbedingt... *lach*
Wir sind sooo fix und alle vom vielen Laufen, dass wir es nur noch mit großer Mühe bis an die Trude schaffen. Hier brauchen wir jetzt nichts mehr! *lach* Wir sind beide bedient und zwar so sehr, dass wir sogar das Abendessen ausfallen lassen. Mein Lieblingsmensch schaut noch ein wenig TV und ich stricke die Socken fertig und zeichne ein wenig. Danach fallen wir beide totmüde ins Bett. Immerhin sind wir heute 7km gelaufen und das ist für uns schon eine sehr große Herausforderung.
Montag, 30. März 2026
71638 Ludwigsburg - 63897 Miltenberg - 63916 Amorbach - 74731 Walldürn
Unser Weg führt uns heute in "gefühlter" Allerherrgottsfrüh nach Miltenberg, wobei wir vorher noch einen Abstecher zum Einkaufen machen. Gefrühstückt haben wir heute nicht und somit essen wir unterwegs nur ein paar Scheibchen Hähnchenbrust... *lach*
Wir wollen schnell los, bevor das Wetter wieder schlimmer wird, denn gestern Abend hat es dann doch noch ganz schön geregnet. Alles ist nass. Auf der Fahrt selbst erleben wir alles: von Schneefällen wie in Sibirien bis hin zu sonnenstrahlendem blauen Himmel wie in der Karibik - zumindest stellen wir uns das so vor. *lach* Und das alles innerhalb von nicht einmal zwei Stunden. Auch bekommen wir ein Schild zu sehen auf dem steht, dass hier an der B27 sich eine Teststrecke für autonomes Fahren befindet. Eine Auto ohne Fahrer entdecken wir allerdings nicht.
In Miltenberg angekommen regnet es zumindest nicht und wir gehen gleich auf Tour... Doch vorher gibt's noch schnelle eine Banane für den kleinen Hunger...
Die "Wildsau"-Brennerei, die wir als erstes ansteuern hat leider erst wieder am Donnerstag geöffnet. Genauso geht es uns auch mit der "Faust"-Brauerei - auch hier ist die nächste Führung erst am Donnerstag.
Viele Läden und viele Gaststätten haben heute geschlossen. Wir lassen uns allerdings nicht entmutigen und schauen uns die schöne Altstadt an.
Beim "Zum Riesen" kehren wir schließlich ein und genießen ein hervorragendes Mittagessen. Mein Lieblingsmensch bekommt als Vorspeise eine Leberknödelsuppe und ich eine Inger-Möhren-Suppe. Als Hauptgericht gibt's für ihn den ofenfrischen Rinderschmorbraten mit Semmelknödel und Salat - hier sind sogar die Knödel hausgemacht -, und für mich die gebackene Rinderleber ebenfalls mit Salat. Den Apfelcrumble darf mein Lieblingsmensch - bis auf meinen obligatorischen Probierlöffen - ganz alleine genießen.
Jetzt geht's zurück an die Trude und von hier aus erst noch Gas holen und danach nach Amorbach, direkt an die Brennerei Wildsau, denn die ist fest eingeplant. Wir haben eine "Bestellliste" abzuarbeiten... *lach* Wie schön, dass uns der Besitzer kurzfristig empfängt. *freu* Für mich wandert Ingwer-Likör und Eierlikör in die Tüte. Beides echt fein...
Die letzte Fahrt für heute steht an. Wir fahren an die Werkstatt nach Walldürn, denn hier hat Trude Morgen früh ihren Termin. Hier stehen wir nun, ruhen uns aus und ich schreibe am Reisebericht, bevor ich uns gleich das Abendessen vorbeirete. Es gibt Toast-Hawaii und Salat... Für mich allerdings die Variante ohne Hawaii, denn ich mag keine Ananas... *lach* Und ja, die zweite Portion ist schon in der Pfanne, denn davon wird ja kein Mensch satt...
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